Anja Heidersbach, Heilpraktikerin
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Bereits im alten Ägypten und im antiken Griechenland waren Griffe bekannt, die mit den Händen verrichtet wurden, um verschobene Gelenke und Wirbelkörper wieder in ihre ursprüngliche Position zu bringen.
Die heutige Chiropraktik wurde 1895 von Daniel David Palmer in Davenport, lowa, begründet. Dieser eröffnete auch die erste Chiropraktikschule (Palmer School of Chiropractic). Palmer war davon überzeugt, dass Fehlstellungen von Wibelkörpern die Funktionen von Nerven beeinträchtigen und dadurch zu Funktionsstörungen im Körper und auch zu Schmerzen führen können. Auch der Knochenknorpel kann sich schneller abnutzen, wenn Wirbel oder Gelenke aus ihrer normalen Lage abgedrängt werden.
Die Hauptaufgabe eines Chiropraktikers besteht darin, solche Fehlstellungen herauszufinden und möglichst durch gezielte Handgriffe wieder in die ursprünglich dafür vorgesehene Position zu bringen (siehe auch: Dorn-Therapie).
Nach Deutschland gelangte die Chiropraktik durch den vorübergehend in den USA lebenden schlesischen Pastor Gustav A. Zimmer, der nach seiner Rückkehr im Jahre 1927 in Dresdene eine Ausbildungsstätte für Chiropraktik und Osteopathie betrieb, die vor allem von Heilpraktikern besucht wurde.
Auch Athleten nutzen chiropraktische Behandlungen, um die Beweglichkeit zu verbessern und um Gelenkentzündungen, wie auch Operationen vorzubeugen.
Diese Sicht- und Denkweise deckt sich allerdings häufig nicht oder nur teilweise mit den Ansichten der evidenzbasierten Medizin.